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Malerei / AKA /


Intro

Die Idee zu meinen mosaikartigen Gemälden ist durch das Videofilmen (elektronisches Auge) entstanden. Und zwar in Afrika, wo mir der Kontrast archaischer Kultur zu hochzivilisierter, technologischer Kultur verstärkt bewußt wurde. Ich sah durch das elektronische Auge den Saharawind (Harmattan, siehe rechts). Das Naturereignis digitalisiert. Seither interessiert mich das Sehen durch das "elektronische Auge" und das Unsichtbare hinter den elektronischen Medien und Bildflächen.




AKA
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28.03.2006


1965 geboren in Berlin.

1984 Abitur.

1986 Studium an der Freien Kunstschule Berlin bei Stefan Halbscheffel.

1989 Studium der Malerei an der Akademie Mimar Sinan in Istanbul bei Adnan Coker.

Bis 1998 Atelier in Istanbul.

Seit 1987 längere Arbeitsaufenthalte in Indien, Marokko, Äthiopien, Jemen, Thailand, Burma, Vietnam, Senegal, Mali, Burkina Faso, Ghana, Togo, Benin.
Beginnt dort zu filmen ( “Kreuzungen” , “Voodoo”).

2003 Digitale Bildbearbeitung und fine art print.

1989 - 2006 Mehrere Ausstellungen in Berlin, Hamburg, Istanbul.

Lebt und arbeitet seit 2003 in Neukölln.

Einzelne Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen.



Gerlach, Kunstwissenschaftler, Kurator und Dozent für Kunstwissenschaften über AKA :

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AKA: lake, 1989
Seit Jahren in der Welt unterwegs, geht es der Künstlerin neben dem Wunsch, auf keinen Fall Wurzeln zu schlagen, auch um eine Dynamik des Lebens und Reisens, die sich in den Prozessen des "Kunstmachens" widerspiegeln soll. AKA ist nicht am realistischen Abbild interessiert, sondem an der mentalen Wahrnehmung von Lebensraumen. Sich selbst in die Fremde zu begeben, um mit dem Anderen Kontakt aufzunehmen, sich zu konfrontieren, innere Strukturen wahrzunehmen wird zur Aufgabe der Künstlerin. Wer die Fremdheit als identitätsstiftent erfährt, kann sich nur durch Reibung und Auseinandersetzung mit dem anderen finden, muß erst die Sprache des anderen verstehen, erlemen. Asien als Ausdruck von innerer Harmonie und äußerer Disziplin, afrikanische Energie gelebt in rituellen Handlungen zwischen Rausch und Ekstase und westliche Technologien kommunizieren, und beeinflussen sich gegenseitig in den Arbeiten, werden zu "in sich selbst vibrierenden Intensitätszonen". Es sind fließende Übergange zwischen Gegensätzen.
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AKA: river, 1989
AKA ist es wichtig neue Perspektiven zu erschließen, sich als Mensch und Künstler immer wieder neu zu definieren. Bewußt verzichtet die Künstlerin auf eine Stilistik. Ihre Arbeit ist abhängig von Thema und Ort und jene bestimmen auch das Material. Ob Öl, Wachs, Acryl, Lack, Fotografie oder Video bestimmt sich nach ihrem Intensitätsgeflühl vor Ort.
Die Künstlerin zeigt, daß künstlerische Auseinandersetzung mit der Gegenwart auch in der Malerei stattfinden kann. Bewußt setzt sie die Passivität und Stille des gemalten Bildes gegen das schnell und zwangsweise konsumierte Bild der Technik und medialen Welt. Der Betrachter entscheidet frei, ob er verweilen möchte, wie intensiv er sich auf das Bild einläßt und vor alIen Dingen wie Iange.



Ausgewählte Werke :

Querverweis auf... Bilder 1989 - 1994

Querverweis auf... Bilder 1994 - 2006


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AKA: harmattan, 1993
von:.AKA
online seit 29.03.2006
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