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NEURONIETZSCHE!
BDas Standardwerk der Nietzsche-Forschung für das 21. Jahrhundert von Dr. Christoph L. Beringar - iNEURONIETZSCHE! /i Fundamentalphilosophische Forschungen zu Nietzsches Konzeption des Übermenschen, Vapet-Verlag, 2000/b


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NEURONIETZSCHE
"Auf der Suche nach konkreten Korrelaten des Übermenschen und Nietzsches Werdegang seiner denkerischen Leistung gibt der NEURONIETZSCHE! überraschend klare und bestechende Antworten auf offene Fragen. Dr. Beringar zeichnet unter impliziten Verweis auf neueste neurowissenschaftliche Erkenntnisse und expliziten Rückgriff kontemplativer Bewußtseinswissenschaften das Bild Nietzsches und seiner Konzeption des Übermenschen aus einer völlig neuartigen Perspektive."

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Auszüge aus dem Neuronietzsche!

„Die faszinierende Thematik des Übermenschen, die Nietzsche zum Ende des 19. Jahrhunderts aufgeworfen hatte, war Thema zahlloser philosophischer Arbeiten und galt lange als Rätsel einer Philosophie, die zahlreiche Missverständnisse erzeugte. Aber vielleicht lag es auch nur an seinen Exegeten, weil man, um es nietzscheanisch zu wenden, man „am Ende nur das hört, wofür man selbst Ohren hat“. Meine These lautet, dass Nietzsches Konzeption des Übermenschen transpersonal motiviert ist, d.h. in einem überbewussten Bereich anzusiedeln ist, und nur so in ihrem eigentlichen Wesensgehalt verstanden werden kann.“

„Diese Grenzerfahrung zeigt das Fundament und die deutliche Abhebung von allen anderen Konzeptionen, die vor ihm entstanden sind. Nietzsche hatte eine profunde ‘Ahnung’, wenngleich es keine klare Vorstellung war, dass es so etwas wie einen Über-Bereich des Menschlichen geben musste. Keine logische Tüftelei, gar ‘idealistische’ Schwärmerei, war der Ausgangspunkt seines Übermenschentums, sondern hier wurde er ganz und gar der visionäre Seher, dessen mystische Einsicht ihn ein Leben lang begleitete. Alles war in jenem Augenblick „vollkommen“ geworden, die „Ewigkeit“ nah, fühlbar, da, „6000 Fuss jenseits von Mensch und Zeit“ empfangen, der Gedanke der Gedanken, „diese höchste Formel der Bejahung, die überhaupt erreicht werden kann“ (KSA 6; 335)."

"Denn das Amor fati ist kein flüchtiges Glücksempfinden, sondern vielmehr als fließende Seinsmächtigkeit zu verstehen, die von Gipfel zu Gipfel schreitet, in der es eine „Höhe und Vogelschau der Betrachtung (zu) gewinnen (gilt), wo man begreift, wie Alles so, wie es gehen sollte, auch wirklich geht: wie jede Art ‘Unvollkommenheit’ und das Leiden an ihr mit hinein in die höchste Wünschbarkeit gehört“

"Das Sich-selbst-überlassen an die Ewigkeit eines jeden Momentes, der Perma-Flow, die unaufhörliche Grenzerfahrung gleißender E², die überströmende Fülle der Leere, die Lust am permanenten Werden, lässt sich eben auf diesen Qualitätswechsel zurückführen. "

"Diese Umwertung, die auf der tiefsten Ebene des Geistes stattfindet, führt dazu, wie Sogyal Rinpoche, ein tibetischer Lama, sagt, dass „die überfließende Fülle von Glück in deinem Geiste das Leid der Sinne kaum noch wahrnehmen“ lässt. Und eben dies soll einst Kennzeichen des Übermenschen sein, wie Nietzsche es mit seinem verzückten Ja-sagen ausdrückt, mit dem das ganze Leben geheiligt werden soll, einschließlich seiner „furchtbarsten und fragwürdigsten Eigenschaften“ (GA XVI; 387), im Wiederkunfts-Gedanken"

"Denn wenn man in jeder Sekunde seines Daseins wollen kann, was man gerade tut, dann fällt es nicht schwer, dies immer wieder und wieder durchzumachen, weil jeder Willensakt gewollt war und es immer gleich wollen wird: Die 200% Ankunft in der Gegenwart ist erreicht, jeder Augenblick absolut gelebt. Hier kann man wollen, weil die Perma-Ekstase des erleuchteten Überbewusstseins, der ‘yogische Flow’, einen solchen Intensitätsgrad, eine solche Stufe an Bejahung erreicht hat, dass sich die Frage nach einem: Zurück!, nach einem: Anders!, nach einem: Nein!, nicht mehr stellt. Diese Fähigkeit aber obliegt zweifellos dem Über-Menschen, der sich bereits im ‘Permaflow’ befindet, im weiten Ozean des Brahman-Bewusstseins, dem nichtendenden Ananda, der ewigen Glückseligkeit - Nirvana; er allein ist fähig, diesen Gedanken zu wollen und immer neu zu wollen, zu verstehen und - zu durchleben."

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NEURONIETZSCHE
von:C.Beringar
online seit 17.03.2008
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