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Kunstsparten / Kunstsparten / Zeichnungen / Henning Barwig /


Prolog

Von der Illusion zur Konkretion in der Zeichnung



Die Abkehr der Zeichnung von ihrer motivischen Einbindung ist das zentrale Thema in den seit 1990 entstandenen Arbeiten.
Die Verwendung z.B. des Graphits als klassischem Medium in der zeichnerischen Darstellung erfolgt nicht mehr in der uns bekannten Form als Abbild einer Realität. Vielmehr bildet das Material in der Art seiner Verwendung, durch die Hinterlassenschaften des Vorgangs, die Hinzufügung durch weitere Materialien und deren Arbeitsspuren seine eigene Realität. Der bildnerische Vorgang in den als Reliefs erscheinenden Objekten ist gleichzusetzen mit einem 3-dimensionalen Arbeitsprozeß,den wir vom plastischen Arbeiten her kennen.
Eine auf taktile, haptische also mehr sinnliche Reize ausgerichtete Bildgestaltung, die damit die 2-dimensionale Ebene der Illusion verlassen hat. Die Zeichnung erlebt sich in der 3. Dimension, und ist somit konkret.
Ausgehend von dem Prinzip des konkreten Umgangs mit der Zeichnung entstanden in der Folge Arbeiten mit Glas in Form von Glasscratchings oder Glaskollagen, unter Einbeziehung weiterer Materialien wie Holz, Metall, Kunststoffen etc.
Die letzten Arbeiten beinhalten aufgefundene Objekte im Ensemble mit Glas und weiteren Materialien, sowie typografischen Textelementen.
Die Reise geht weiter....

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von:H.Barwig
online seit 20.08.2007
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